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Hier möchte ich einige Standpunkte darstellen. Obwohl ich mich in der evangelischen Landeskirche sehr wohl fühle da sie meines Erachtens der Theologie am nächsten kommt die
meiner Vorstellung und Erfahrung über den Glauben entspricht. So sehe ich meine Standpunkte nicht als Ablehnung der bisher vertretenen Ordnung sondern eher als Anregung zur Diskussion zum wachsen und weiterkommen im
Glauben.
Es ist etwas verwirrend geschrieben da ich einfach immer zu verschiedenen Zeitpunkten dazu geschrieben habe.
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Als ersten Standpunkt möchte ich meine Haltung zur Taufe erklären. Ich kann es aus der Bibel nicht nachvollziehen das die Taufe mit dem Wort „Lasset die Kinder zu mir kommen “ in
Verbindung gebracht wird. Ich empfinde es auch eher so das, daß Taufversprechen von jedem einzelnen persönlich gemacht werden muß und auch nach der Konfirmation nicht unbedingt geschieht. Das Taufversprechen ist
etwas persönliches und nicht an eine Bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Alter gebunden. Ich empfinde die Konfirmation, Kindergottesdienst und den Gottesdienst als Vorbereitung und Schule um sich über den
seinen eigenen Glauben klar zu werden und Gott die Möglichkeit zu geben im Leben wichtig zu werden. Bis die eigenen Erkenntnis und Gottes Weg einem den Wunsch zur Taufe gibt. Das einzige Argument für die Kindertaufe
sehe ich momentan in der Stelle “er ging nach Hause und lies sein ganzes Haus taufen” also auch seine Kinder in Verantwortung für sie.
(ca. 2002)
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Ich bin mir noch nicht schlüssig ob meine eigene Kindertaufe und die Konfirmation für mich und Gott zufriedenstellend ist oder ob mir eine bewußte Taufe so wichtig wird das sie einfach
noch mal geschehen muß. Aber momentan denke ich noch über einen Satz nach den mir ein Pfarrer auf meine Frage gegeben hat nach. „Hat denn Gott beim ersten mal geschlafen “ Ich denke nicht aber ich weis nicht ob ich
es nicht habe. Ich werde weiter im Gebet versuchen den für mich richtigen Standpunkt zu finden. (Momentan kann ich ganz gut mit der Vorstellung das meine Eltern und Paten die Verantwortung für die Taufe für mich
übernommen haben leben. Da ich zu Gott des öfteren meine Zuneigung zu ihm im Gebet bekannt habe)(ca2003)
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Übrigens bin ich mir inzwischen sehr sicher das, daß mit der Kindertaufe klargeht. Die Taufe ist uns von Gott als Sakrament geschenkt worden und ich kann es nun annehmen wie ein
Kind.(ca.2003)
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Tja, momentan beschäftigt mich die Taufe bzw. auch die Geisttaufe wieder mehr, bin mir aber in meiner lebendigen Beziehung mit Jesus sicher. Aber ich will mich der Thematik wieder ganz
offen stellen und versuchen hier wieder für mich weiterzukommen. (ca. 2004)
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Nachdem ich mich jetzt nocheinmal ganz ausgiebig (hatte Urlaub) mit dem Thma Taufe und allen Bibelstellen dazu befaßt habe. Wurde es mir ganz klar das die Bibel nur die Glaubenstaufe
beschreibt und das auch mein Weg zur Taufe geht. Ich danke Gott / Jesus das er mir diese Klarheit jetzt geschenkt hat.(Okt.05)
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Es ist jetzt schon wieder nach Pfingsten und an Ostern 2006 (16.04) habe ich mich in Altensteig taufen lassen. Ich bin dankbar dafür das ich die Freiheit hatte diesen Weg zu gehen und
durfte seitdem ganz neue und tragende Erfahrungen machen. Ich konnte seit meiner Taufe Dinge ablegen die ich pers. als Belast mit mir herumschleifte und fühle mich in manchen Bereichen wirklich wie ein neuer Mensch.
Mit Jesus in der Taufe sterben wiederauferstehen ist für mich ein wichtiges und wertvolles Geschenk an den gläubigen Christen der dieses Geschenk auch vor Gott annehmen kann. Für mich eine der tragensten Erlebnisse
und wichtigsten Schritte in meinem Glaubenleben. Ich sehe nun aber auch den Plan durch mein ganzes Leben indem auch die Kindertaufe ihren Platz hatte und dadurch das Aufwachsen in der ev. Kirchengemeinde und die
Konfirmation (Konfirmationszeit unter Pfarrer Griesinger der viel für uns Jugendliche machte). Durch meinen ganzen Weg war mir auch Glaubensmäßig der Grundstein gelegt und ich konnte während meiner Bekehrung auf das
zurückgreifen was
ich im Glauben schon gelernt / von Jesus mitbekommen hatte und konnte diesen Schritt dann schon alleine aber mit Jesus gehen. So sehe ich jetzt alles eingebunden in einen roten Faden für mein Leben und durfte an Himmelfahrt auf einem Seminar der GGE (Geistliche Gemeinde-Erneuerung (landeskirchlich) www.gge-online.de www.jesusgeneration.de ) nochmals ganz neue Erfahrungen im Glauben machen. Ich muß sagen ich kannte die GGE bis dahin noch nicht habe nur über einen Fleyer von diesem Seminar mitbekommen den ich über www.jesusgeneration.de bekommen habe. Auf alle Fälle fand ich das Thema “Voraus gehen” interessant und wollte eigentlich nur eine kleine Auszeit mit neuen Begegnungen für mich da ich im Geschäft momentan wieder sehr eingespannt bin. Jedenfalls waren die Vorzeichen dann zu dem Seminar für mich eher schlecht und ich hätte niemals gedacht das ich dort meinen bisher besten Lobpreis erleben durfte und die Gemeinaschaft und die Leiter so gut waren (trotz Kritik im Vorfeld zu meiner Taufe) und selbst die Zimmer in dem kath. Bildungshaus wo die Tagung stattfand nicht nach Weihrauch rochen. Gerade in dem Lobpreis (Nur Gitarre und Gesang) durfte ich erleben wie ich von den Belastungen des Alltags richtig frei wurde und ich mich fühlte als wäre mein Kopf in einer neuen Dimension. Es war einfach wunderbar und eröffnete mir eine neue fühlbare Gegenwart des lebendigen Gottes.
Ich denke wir unterdrücken oftmals in unserer Kirche das wirken des Heiligen Geistes durch eingefahrene Traditionen und festgelegte Abläufe und innere Blockaden gegen alles neue
(obwohl vieles für uns neue schon in den ersten Gemeinden praktiziert worden ist.) Ich hoffe und bete für unsere Kirche das sie dies erkennen kann. Welch ein Reichtum Gott für uns bereithält wenn wir uns nur dazu
öffnen. Eine neue Haltung zur Taufe wäre meines Erachtens auch dazu von nöten.
Eine Frage noch an alle die sich gegen eine bewußte Glaubenstaufe aussprechen.
Was ist meine Glaubenstaufe vor Gott ?
Falls sie wirklich falsch wäre ?
Eine Sünde ?
Warum durfte ich dann aber durch die Taufe so wertvolle Erfahrungen machen ?
Ich denke wenn man sich diesen Fragen stellt wird man erkennen das das Geschenk der Taufe eine neue wichtige Dimension für jeden gläubigen darstellt und die Taufpraxis umgestellt
werden sollte um den Gewissenskonflikt Säuglingstaufe/Glaubenstaufe für die Gläubigen zu vermeiden.
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Ihr könnt mir gern dazu Euren Standpunkt Mailen unter ruedi7@web.de
Als zweiten Standpunkt nenne ich einen der eher eine andere Auffassung der Biblischen Betrachtungsweise ist wie sie von vielen Gemeinschaften gesehen wird. Ich verstehe viele
Stellen in der Bibel eher bildlich wie die Gleichnisse.
Nur bei den Worten und Geschichten die direkt über Jesus berichtet werden oder die er uns sagt (Außer in seinen Gleichnissen) nehme ich alles Wort wörtlich und lasse auch keine
Kompromisse zu. Aber bei der Schöpfung z.B. kann ich mir auch gut eine bildliche Auslegung vorstellen. Aber ich möchte auch sagen das ich mir die Schöpfung auch wörtlich vorstellen kann. Denn für Gott ist alles
möglich. Ich werde auch hier im Gebet versuchen den richtigen Standpunkt zu finden.
Mein Standpunkt zur Ökumene
Zuerst möchte ich sagen das ich viele Christliche Freunde und Bekannte z.B. mit Katholischen Glauben habe.
Ich habe jahrelang auch selbst versucht das verbindende zu suchen um eine gute Gemeinschaft in dem verbindenden Jesus Christus und Gott zu leben. Momentan ist dies nicht mehr so
einfach für mich und ich sehe immer mehr die uns trennenden Punkte. Wie z.B. das Abendmahl , die “Heiligen” oder auch der Papst. Es ist mir nicht begreiflich wie man heute noch an vielen Dingen festhält, die
biblisch entweder gar nicht begründbar oder teilweise soweit hergeholt sind das man es als Bibelleser nicht nachvollziehen kann. Gott,
Jesus Christus sein Leben und handeln, der Heilige Geist und die Bibel sollen unsere Grundlage im Glauben sein. Niemand sonst . Ich bin froh und dankbar das Martin Luther uns die Bibel ins deutsche übersetzt hat. Damit jeder Gottes Wort auch hier in Deutschland lesen kann. Außerdem bin ich sehr froh das ich evangelisch aufgewachsen bin und eine Freiheit aber auch Pflicht aus dem Wort habe wie ich sie auch nachvollziehen kann.
Deshalb kann ich hier auch nicht schweigen. Ich hoffe ich habe niemanden mit meinen Worten verletzt aber der Glaube ist zu wichtig um zu schweigen und um alles akzeptieren zu können.
In Jesus Christus bin ich gerne weiterhin bereit wie ein Bruder zu sein. Aber eine Toleranz die meinen Glauben verrät braucht man von mir auch nicht zu erwarten , wie ich es auch sonst von niemandem verlange.
Gruß Rüdi
(P.S. Das Formular zum konvertieren zur evang. Kirche (oder einer Freikirche) gibt es im evang. Pfarramt (oder frei kirchl. Pfarrämtern) , das zum konvertieren zu kath. Glauben im
kath. Pfarramt mehr braucht es nicht und dauert auch nicht lange.)
Ihr könnt mir gern dazu Euren Standpunkt Mailen unter ruedi7@web.de
Ich denke ich werde mit der Zeit weitere Standpunkte hinzufügen.
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